Windows Media Load Simulator
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Einführung
Der Windows Media Load Simulator wird eingesetzt um die Leistungsgrenzen eines Windows Media Services Servers auszuloten. Das Tool arbeitet Clientseitig und baut eine definierbare Anzahl von Verbindungen zum Server auf. Anhand seiner Log-Dateien lassen sich später präzise Aussagen über die Leistungsfähigkeit des Servers aufstellen.
Die Windows Media Services auf einen Leistungstest vorbereiten
Da der Windows Media Load Simulator dazu verwendet werden kann mit wenigen Mausklicks eine riesige Menge an Verbindungen zu einem Server aufzubauen wurde er von Microsoft um ein Sicherheitsfeature erweitert. Dieses soll verhindern das untautorisierte Personen den Server einem Leistungstest unterziehen können. Hierfür baut der Simulator eine Verbindung zum Standardpublishingpoint des Servers auf und prüft ab, ob er die Datei wmload.asf abrufen kann. Wurde die Datei von einer autorisierten Person angelegt, beginnt die Simulation.
Eine Beschreibung wie Sie die Datei anlegen können finden Sie im folgendem Punkt Konfigurieren des Servers
Konfigurieren des Servers
- Loggen Sie sich zunächst über die Remotedesktopverbindung auf dem Server ein
- Öffnen Sie den Arbeitsplatz und wechseln Sie in das Verzeichnis c:\wmpub\wmroot
- Erstellen sie in dem Ordner eine Datei mit dem Namen wmload.asf
Alternativ können sie auch eine Kopie der Datei fupgrade.asf erstellen und diese dann in wmload.asf umbenennen
Löschen Sie nach dem Test die Datei wmload.asf bitte umgehend wieder um zu verhindern das Dritte jederzeit den Server mit dem Simulator in die Knie zwingen können. Findet gerade einer unserer Vorträge statt und jemand schmeißt das Tool an, wären die Folgen fatal!
4. Stellen Sie als nächstes sicher das der Standard Publishingpoint neue Unicast Verbindungen zulässt.
Öffnen Sie hierfür die Management Console und klicken Sie auf das im folgenden Bild Rot umrandete Symbol. Danach ist Streaming Server bereit für den Test!
Den Windows Media Load Simulator einsetzen
Grundsätzliches
Laden Sie sich zunächst einmal das Programm von der Microsoft Homepage herunter und installieren Sie es. Link
Nach der Installation finden Sie im Startmenü unter Programme einen Ordner Namens Windows Media Load Simulator. Starten Sie das Programm darin. Folgendes Fenster sollte sich nun öffnen:
Klicken Sie nun oben auf Properties. Folgendes Fenster sollte sich öffnen:
Ausfüllen der Felder
Füllen sie die Felder wie beschrieben aus
Sources
- Default Server: Tragen Sie hier die Ip-Addresse oder den Hostnamen Ihres Streaming Servers ein.
- New Stream: Geben sie hier die Url ihres Publishingpoints ein. Format: mms://[IP oder Hostname]/[Publishingpointname]
Es können mehrere Streams angegeben werden. Unter dem Punkt Stream List Usage können Sie bestimmen ob Sie die Liste sequentiell durchgehen wollen, oder ob der Simulator die Streams zufällig abspielen soll
Client Profiles
Hier können sie ein Profil der Clients anlegen welche sich mit dem Server verbinden
- Play - Anzahl von Clients die den Stream abspielen, pausieren und neustarten
- Long Play - Anzahl der Clients die den Stream koninuierlich angucken, ohne ihn zu unterbrechen
- Open/Close - Anzahl der Clients die einen Stream öffnen, aber gleich wieder schließen
Die Restlichen Werte haben auf das Live-Streaming keinen Einfluss und können auf Null gesetzt/gelassen werden.
Maximum Connection Rate
Stellen Sie dies auf einen Client pro Sekunde ein.
Abschließend
Die Software sollte nun eingerichtet sein und funktionieren. Spielen sie ein wenig mit den Client Profiles Einstellungen herum und tasten Sie sich langsam an die Servergrenzen heran! Sie sollten den Client auf mehreren Rechnern parallel einsetzen da der Streamingserver in der Regel über eine bessere Bandbreite verfügt wie die einzelnen Clients die den Simulator einsetzen.


